Tunika



Tuniken sind im Sommer eine schöne Alternative zum einfachen T-Shirt, sind sie doch ungleich eleganter. Meistens ist eine Tunika aus leichtem Stoff genäht. Eine Tunika hat in der Regel weite Ärmel und ist locker geschnitten, so dass auch kleine Problemzonen, z.B. am Bauch oder etwas weniger schlanke Oberarme problemlos kaschiert werden können. Eine Tunika kann Frau zu nahezu jedem Anlass tragen, sei es geschäftlich, in der Freizeit oder am Abend. Es gibt sie in unterschiedlichen Varianten, mal mehr, mal weniger farbenfroh. Sie verbreiten gerade im Sommer gute Laune und sind angenehm luftig zu tragen. Eine Tunika ist nicht so streng wie eine klassisch geschnittene Bluse, kann aber in schlichtem Weiß auch durchaus zu offiziellen Gelegenheiten, wie beispielsweise zu einem Geschäftsessen getragen werden. In elegantem Schwarz, vielleicht auch mit Perlen- oder Paillettenstickerei verziert, ist sie ein Hingucker für den Abend, sei es in der Disco oder beim Candlelight-Dinner mit dem neuen Verehrer.

Die Herkunft der Tunika



Ursprünglich stammt der Begriff "Tunika" von den alten Römern. Hier war eine Tunika jedoch ein langes Gewand, das von Männern und Frauen gleichermaßen auf der bloßen Haut getragen wurde. Heute wird man kaum einen Mann finden, der die moderne Tunika im Alltag zu tragen bereit ist. In der Historie wurde zeitweilig ein Teil des Stoffes, aus dem die Tunika geschneidert war, über dem Arm getragen. Besser vorstellen kann man sich das, wenn man sich an die Zeichnungen erinnert, auf denen Caesar und andere hochgestellte Römer in den Comics "Asterix & Obelix" dargestellt werden.

Stoff und Muster der Tunika



Eine Tunika gibt es in verschiedenen Stoffarten, von leichten Seidenstoffen bis zu festen Blusenstoffen ist alles möglich. In der Regel hat der Schneider bzw. die Schneiderin jedoch einen Stoff aus Naturfasern gewählt, beispielsweise Baumwolle. Fließender fällt das Kleidungsstück, wenn ein Viskosestoff verwendet worden ist. Dieser ist dann auch je nach Dicke ein wenig wärmer. So kann eine Tunika aus Viskose auch an einem kühleren Sommerabend angezogen werden, ohne dass ihre Trägerin zu einer Jacke greifen müsste. Bei frischerem Wetter kann die Tunika-Liebhaberin ihr favorisiertes Kleidungsstück auch mit einem Langarm-Shirt darunter tragen. So können auch schon im Frühling Sommergefühle aufkommen. Beliebt sind florale Muster, sei es groß- oder kleingeblümt. Auch Paisleymuster oder Streifen sind angesagt. Der Renner aber sind Retrovarianten aus den 1970er Jahren. Damit ist Frau in der Freizeit immer gut gekleidet und zieht wohlmeinende Blicke auf sich. Für einen geschäftlichen Anlass empfiehlt sich jedoch eher eine schlichte Variante in hellen Uni-Farben.

Copyright © 2010 blackliterature.com